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Kanada
Von seiner Entdeckung bis heute
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1497 John Cabot erreichte die Ostspitze Kanadas (New found land). Er
beansprucht das Land für England (Heinrich VII). Erschließung
der Fischgründe im Nordwestatlantik.
1523 Verrazano erkundet das heutige Neuschottland für den König von Frankreich.
1534 Jacques Cartier betritt Neufundland. Segelt den St. Lorenz Strom
aufwärts bis zum heutigen Montreal. Ihm folgen die ersten französischen
Kolonisten und Pelztierjäger ins Landesinnere.
Einige Jahre später (1576) sucht Frobischer die Nordwestpassage und
beansprucht seine Entdeckung für England.
Ab 1608 bauen die Franzosen in Quebec ihre erste dauerhafte Siedlung mit
dem Hauptort "Neufrankreich"
1625 beginnt die Missionsarbeit der Jesuiten, um die Indianer zum
"richtigen Glauben" zu bekehren.
Im Jahre 1642 wird Montreal gegründet. Die Irokesen greifen diese Siedlung
20 Jahre lang immer wieder an, sie aber bleibt bestehen und ist heute die
größte Stadt des Landesteils "Quebec".
1663 schickt der Französische König Ludwig XIV Truppen nach Neufrankreich
und die Franzosen gründen zahlreiche Siedlungen, die wechselweise immer
wieder an die Engländer fallen (Nova Scotia, New Brunswick etc.)
Zwischen 1690 und 1730 beeinflussen die europäischen Kriege die Kolonie
so stark, dass im Frieden von Utrecht (1713) fast ganz Neuschottland an
England fällt.
1755 Kurz vor Ausbruch des 7 jährigen Krieges, werden fr. Siedler vom
Gouverneur aus Akadien ausgewiesen, da sie sich weigern einen Treueid auf
England zu leisten. 4 Jahre Später erobern die Engländer Quebec.
1763 schließen England und Frankreich in Paris Frieden. Alle Kolonien
Frankreichs gehen an England. Frankreich behält nur die Inseln St. Pierre
und Miquelon vor Neufundland.
In der Quebec Akte (1774) garantiert England nicht nur den französischen
sondern auch den englischen Siedlern das Recht auf die französische Sprache,
das französische Zivilrecht und die katholische Religion.
Während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges verhält sich Kanada neutral. Doch
nach dem Krieg wandern viele Königstreue nach Kanada aus, so wird das Land überwiegend englischsprachig.
1783 werden in Paris die Grenzen zwischen Kanada und den USA festgelegt.
1791 wird die Kanada Akte verabschiedet, hier wird der Name Kanada das erste mal benutzt.
Diese Akte teilt Kanada in Ober- und Unterkanada.
Doch die USA wollen sich mit dem Verlust ihrers Einzugsgebietes nicht zufrieden
geben und versuchen zwischen 1812 und 1814 ihren Einfluss auf Kanada mit Gewalt
auszuüben. Diesen Krieg gegen die Englische Krone verlieren sie allerdings und Kanada bleibt bei England.
1830 beginnt die große Auswanderer Welle von Europa herüber zu schwappen.
Vor allem Schotten, Iren und Deutsche gehen nach Kanada. Schätzungen sprechen von
ca. 800.000 Immigranten in 20 Jahren.
1837 gibt es erste Proteste gegen die autoritäre Regierung, dies werden allerdings
niedergeschlagen. Um aber in Zukunft solche Aufstände zu vermeiden wird 1841 Ober- und Unterkanada
werden zu der britischen Kolonie Kanada vereinigt. Sie erhalten einen Gouverneur,
Gesetzgebenden Rat und ein vom Volk gewähltes Unterhaus mit gleich starker Besetzung aus beiden Provinzen.
1867 wird das "Dominion of Canada" gegründet und Ottawa wird seine Hauptstadt, was
es bis heute geblieben ist. Anfangs besteht es aus den Provinzen Nova Scotia
und New Brunswick, später kommen noch viele andere kleinere Bereiche hinzu.
Im Jahre 1885 wird die erste transkontinentale Eisenbahnstrecke Kanadas fertig gestellt
(Canadian Pacific Railway) was für das Land einen wirtschaftlichen Aufstieg bedeutete,
da es durch die Begebenheiten des Landes schwer zu durchqueren war.
1896 beginnt der Goldrausch am Klondike, und die Bevölkerungszahl steigt sehr rasch an,
so dass die Regierung sich entschließt den Yukon als eigene Provinz anzuerkennen.
Einige Jahre später im Burenkrieg, kämpfen kanadische Truppen für GB
1914-18 nimmt Kanada an der Seite Englands am 1. WK teil. Durch die schnelle industrielle
Entwicklung des Landes, erhält es einen neuen internationalen Status. Erstmals unterzeichnen
kanadische Politiker selbstständig einen Friedensvertrag (Vers. Friedensvertrags) und es wird
selbstständiges Mitglied des Völkerbundes.
1919 beginnen die 6 jährigen Unruhen der kanadischen Industriegeschichte die sich durch
dauernde Streiks und Gewaltaktionen auszeichnen.
1921 wird William Lyon Mackenzie King Premierminister, er wird die kanadische Politik
für 27 Jahre bestimmen.
1931 wird Kanada dank des Statuts von Westminster völlig autonom.
Während des 2. WK kämpfen die Kanadier auf der Seite der Alliierten Gegen D.
1945 tritt Kanada der UN und 4 Jahre später der NATO bei.
1960 beschließt das Parlament die erste kanadische "Bill of Rights", welche den Indianern
und Inuit ein Recht auf Teilnahme an Bundeswahlen gewährt.
5 Jahre später wird das rote Ahornblatt die Nationalflagge.
1967 feiert Kanada sein 100 jähriges bestehen und in Montreal findet die EXPO statt.
Am 24. Juli ruft Charles de Gaulle vom Balkon des Rathauses in Montreal aus "Es lebe Quebec in Freiheit".
1 Jahr darauf wird Pierre Trudeau Premierminister, sein Ziel ist die Gründung eines
separaten frankophonen Staates Quebec.
1969 verabschiedet das Parlament den Official Languages Act in dem beide Sprachen,
Englisch wie Französisch, als offizielle Landessprachen anerkannt werden.
Als trotzdem ein Jahr später von Revolutionären ein britischer Diplomat und ein
kanadischer Minister entführt wird, verhängt Premier Trudeau das Kriegsrecht.
1976 finden die Olympischen Spiele in Montreal statt.
1980 gibt es ein erstes Referendum über den Verbleib Québecs bei Kanada.
1982 wird eine neue Verfassung und Charta der Rechte und des Friedens ausgegeben.
1986 findet die EXPO in Vancouver statt.
1988 verankert Kanada den Multikulturalismus in seinem Gesetz.
Die Olympischen Winterspiele finden in Calgary statt und die USA unterzeichnen mit
Kanada ein Freihandelsabkommen.
1990 bekennen sich die Siegermächte und die beiden Deutschen Staaten, am Rande einer
Konferenz der Nato und des Warschauer Paktes, in Ottawa, zur deutschen Einheit.
1995 Zweites Referendum, erneut Zustimmung für den Verbleib Quebecs bei Kanada.
1998 richterliches Gutachten legt erschwerte Bedingungen für einen Austritt Québecs fest.
1999 Gründung des Territoriums Nunavat.
10 Provinzen und 3 Territorien*:
Alberta, British Columbia, Manitoba, New Brunswick,
Newfoundland, Northwest Territories*, Nova Scotia, Nunavut Territory*, Ontario, Prince Edward Island,
Quebec, Saskatchewan, Yukon Territory*
Die zugehörige Powerpoint Präsentation gibt es hier, aber vorsicht 1,5 MB
Hier könnt ihr wieder auf Bilder klicken damit ihr sie besser sehen könnt :-))
Quellen:
hab ich verlegt *schief grins